05:00
 19.9 km
907m
 
 

Bruderklausenweg

Der Bruderklausenweg führt von Stans nach Flüeli-Ranft und weiter bis Sachseln. Auf diesem Weg ritt Heimo Amgrund in der Nacht vom 21./22. Dezember 1481 in den Ranft und überbrachte der Tagsatzung in Stans den Rat von Bruder Klaus, der den Frieden brachte.

Die Route ist zum 500-Jahr-Jubiläum renoviert und mit dem kreisförmigen Visionsbild-Signet des Bruder Klaus markiert worden und ist weitgehend mit dem Jakobsweg identisch.

Der Bruderklausenweg beginnt bei der Kirche in Stans und führt die Knirigasse hinauf zur Kapelle «Maria zum Schnee». Bewundernswert ist, mit einem kleinen Abstecher, das Denkmal zur Schlacht am Allweg. Die Schlacht am Allweg fand am 9. September 1798 statt und endete mit einem Sieg der Franzosen.
Nach dem Überschreiten der Stanserhornbahn geht es weiter nach Hubel - Murmatt - Obwil - Wilti. Im Wald Rohrnerberg ist ein Rastplatz. Dann führt der Weg hinab zum Weiler Halten und weiter nach Ifängi und zur Grenze zwischen Nid- und Obwalden. Über Äbernen erreicht man das «Mai-Chäppeli», anschliessend geht es weiter Richtung Lätten - Gisigen zur Kapelle «St. Antoni» und schliesslich über die Egg nach St. Niklausen. Im Pilgerstübli in Gisigen hat es eine einfache Verpflegungsmöglichkeit.

In St. Niklausen sieht man den grossen steinigen und unverputzten Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert schon von weit her. Dieser stille Ort der Andacht steht an einer Bergflanke, die eine grossartige Aussicht auf Flüeli-Ranft und das Sarneraatal bietet. Da beginnt der steile Abstieg zum Ranft tief unten in der Schlucht der Melchaa. Sehenswert ist hier das 500 Jahre alte Wohnhaus von Bruder Klaus. Im von Niklaus von Flüe selber erbauten Wohnhaus wohnte er mit seiner Familie, bis er 1467 ins Einsiedlerleben aufbrach.

Stats

802 m an seinem höchsten Punkt

19.9 km lang

Nimmt etwa 05:00 h in Anspruch

Höhe
Bilder
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